23.11.2013 – Einsatz für die SEG Transport, Brand einer Holzhütte bei Straß

Zum Brand einer ausgebauten Freizeithütte bei Straß wurde am Samstagabend die SEG Transport Nord alarmiert

Am Samstagabend gegen 19 Uhr ist in einer hölzernen Freizeithütte in der Nähe des Sportplatzes am Waldrand bei Straß ein Feuer ausgebrochen, das das mit viel Mühe ausgebaute Gebäude vollständig zerstörte. Verletzt wurde niemand; die Brandursache ist unklar, steht aber allen Anschein nach in Zusammenhang mit einem in der Hütte betriebenen Holzofen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Ainring, des Roten Kreuzes und der Polizei waren mehrere Stunden lang im Einsatz.

Die Freizeithütte wurde trotz aller Löschversuche durch das Feuer vollständig zerstört. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizeiinspektion Freilassing aufgenommen. Ersten Erkenntnissen nach dürfte der Brand durch den Betrieb eines Holzofens entstanden sein. Der Schaden liegt ersten Schätzungen nach im Bereich von rund 15.000 Euro

Verkehrsteilnehmer hatten von der nahegelegen Bundesstraße aus Rauch aufsteigen sehen. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Westseite der Freizeithütte bereits in Vollbrand. Sofort wurde mit den Löschmaßnahmen unter schwerem Atemschutz begonnen. Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle. Als sehr schwierig erwiesen sich jedoch die Nachlöscharbeiten. Da das Gebäude weit größer dimensioniert als zunächst angenommen war und in den Wänden Isoliermaterial brannte, das immer wieder aufflammte, wurden weitere Kräfte der Feuerwehr und die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Transport Nord der BRK-Bereitschaften nachalarmiert.

Wegen zahlreicher, schwer zugänglicher Glutnester, die trotz eines massiven Einsatzes von Schaummittel immer wieder aufflammten, beschloss die Feuerwehr-Einsatzleitung, das Gebäude mit einem Bagger kontrolliert abzutragen und dann abzulöschen. Nachdem gegen 22 Uhr der Brand größtenteils gelöscht war, konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Roten Kreuzes wieder einrücken.

Die Löscharbeiten konnten wegen der massiven Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden, weshalb sehr viele Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. Nach Freigabe der Hütte durch die Polizei musste das Gebäude, um an die letzten Glutnester zu gelangen, von einem Bagger komplett abgerissen werden. Da die Löschwasserversorgung in diesem Gebiet sehr schlecht ist, wurde ein Pendelverkehr mit dem Tanklöschfahrzeug eingerichtet.

Das Rote Kreuz war mit dem regulären Rettungsdienst und den Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) Ainring und Teisendorf vor Ort, um die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten abzusichern. Die Polizei war mit einer Streife am Brandort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Von der Feuerwehr Ainring waren sechs Fahrzeuge und 35 Einsatzkräfte etwa vier Stunden im Einsatz.

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