Einsatz: Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2104

Eine 76-jährige Freilassingerin ist am Sonntagmittag gegen 12 Uhr bei einem Verkehrsunfall mit fünf zum Teil schwerst Verletzten an der Einmündung der Kreisstraße BGL 3 in die Staatsstraße 2104 ums Leben gekommen: Den bisherigen Ermittlungen der Freilassinger Polizei zufolge waren die Frau und drei weitere Mitfahrer mit ihrem Suzuki von Saaldorf kommend auf der BGL 3 unterwegs und wollten an der Einmündung in die 2104 links nach Freilassing abbiegen, wobei die 76-Jährige einen auf der Staatsstraße von Freilassing kommenden vorfahrtsberechtigten 38-jährigen Salzburger mit seinem Tesla übersah, der ungebremst in die linke Seite des Suzuki prallte, wodurch der Kleinwagen rund 30 Meter weit in die gegenüberliegende Wiese geschleudert und völlig demoliert auf den Rädern stehen blieb, wobei die links sitzenden Insassen eingeklemmt und die rechts Sitzenden eingeschlossen und schwer verletzt wurden; der Tesla-Fahrer kam leicht verletzt davon.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Saaldorf, Surheim und Freilassing und die Kreisbrandinspektion mit insgesamt rund 85 Einsatzkräften, den Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes zum Unfallort, darunter die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe, die Rettungshubschrauber „Christoph 1“ und „Christoph 14“ aus München und Traunstein, zwei weitere Notärzte aus Freilassing und Salzburg und vier Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Freilassing, Traunstein und Salzburg. Notärzte und Sanitäter versorgten die beiden älteren Männer, die ältere Frau und den 38-jährigen Unfallgegner und lieferten sie anschließend ins Unfallkrankenhaus und ins Landeskrankenhaus Salzburg, ins Klinikum Traunstein und in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Obwohl sie die Feuerwehr sofort befreit hatte und das Rote Kreuz auch gleich mit der Versorgung begonnen hatte, konnten die Einsatzkräfte die mutmaßliche Unfallverursacherin nicht mehr retten – sie verstarb noch an der Einsatzstelle. Es entstand enormer Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Das Rote Kreuz war gute zwei Stunden lang im Einsatz. Die Straße war rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt. Beamte der Polizeiinspektion Freilassing ermitteln und Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein den genauen Hergang, wobei zur Klärung der Ursache auch ein Gutachter vor Ort war.

Im Einsatz: RK BGL 12/1 (UG SanEL)

Bericht & Fotos BRK BGL

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