75 Gäste und ehrenamtliche Betreuer besuchen bei zwei Ausflügen das Wirtshaus Goberg am Dorfplatz

 

Die ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaften aus Ainring, Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Teisendorf-Laufen haben an zwei Terminen im September ihren traditionellen Ausflug für Senioren und Menschen mit Behinderung durchgeführt, der heuer zum Wirtshaus Goberg nach Anger führte. Während am ersten Termin für Gäste aus dem nördlichen Landkreis das regnerische Wetter die Stimmung nicht trübte, hatten die Teilnehmer aus dem mittleren und südlichen Berchtesgadener Land mehr Glück und wurden mit strahlendem Sonnenschein und schönem Spätsommer-Wetter verwöhnt.

Der BRK-Kreisverband lud insgesamt 75 Gäste und Betreuer zum Mittagessen und zu Kaffee und Kuchen ein, wobei die Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaften alle Gäste mit den behindertengerechten Fahrzeugen des Betreuten Fahrdienstes kostenlos zu Hause abholten und sie am Abend wieder zurückbrachten. „Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung prächtig und man konnte nach dem Mittagessen auch einen kleinen Spaziergang machen. Nach Kaffee, Kuchen und einem kleinen Liedchen ging es wieder für alle zurück nach Hause“, berichtet Fahrer Franz Aschauer, der sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich bei der BRK-Bereitschaft Teisendorf engagiert. Angela Gabriel und Barbara Steiner von der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall zeichneten für den zweiten Termin verantwortlich. Bei schönem Wetter konnten die Teilnehmer den sonst oft für sie beschwerlichen Alltag vergessen und mit guten Bekannten einen schönen Tag verbringen. Musikalisch wurde der Ausflug von Altkreisgeschäftsführer und BRK-Urgestein Edi Schmid an der Gitarre und Margit Reitsamer an der Ziach umrahmt, die mit ihren zünftigen Liedern für eine sehr positive und heitere Stimmung. „Der Ausflug war wieder eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr! Die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude“, berichtet Gabriel.

Die Behindertenausflüge der BRK-Bereitschaften finden seit 37 Jahren statt. Barbara Steiner kümmert sich seit 1981 um die Planung und wählt gemeinsam mit weiteren Helfern passende Ziele aus, was gar nicht so einfach ist: Das Gebäude braucht eine Rollstuhltoilette, muss behindertengerecht ausgebaut sein, sollte über einen großen Saal verfügen und darf nicht zu weit entfernt sein, um die Fahrgäste nicht unnötig zu strapazieren. Steiner: „In den 70er Jahren sind wir noch mit einem großen Reisebus unterwegs gewesen, was beim Ein- und Ausladen der Rollstuhlfahrer eine große Plagerei war.“ Als in den 80er Jahren der Betreute Fahrdienst des Roten Kreuzes aufgebaut wurde, standen für den Ausflug nach und nach immer mehr passende Spezialfahrzeuge zur Verfügung.

Bericht & Fotos: BRK BGL

Traditioneller Ausflug: BRK-Bereitschaften fahren mit Behinderten und Senioren nach Anger
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